Löschen statt zerstören. Wir überschreiben Ihre Datenträger nach anerkannten Normen — revisionssicher, nachweisbar, mit Zertifikat. Die Hardware bleibt verwendbar: ideal für IT-Refurbishing, Standortwechsel, Gerätetausch oder interne Weitergabe.
Nicht jeder Datenträger muss geschreddert werden. In vielen Fällen ist die softwarebasierte Löschung nicht nur ausreichend, sondern die wirtschaftlich und ökologisch sinnvollere Wahl.
Unsere Verfahren folgen den anerkannten Normen: BSI TL-03420, DIN 66399-2, NIST SP 800-88 Rev. 1 und den Vorgaben aus Art. 17 DSGVO ("Recht auf Löschung"). Jeder gelöschte Datenträger wird verifiziert und protokolliert.
Das Ergebnis: Die Daten sind mit vertretbarem Aufwand nicht mehr rekonstruierbar — die Hardware kann weiterverkauft, verschenkt, an Mitarbeitende weitergegeben oder in unserem IT-Refurbishing-Kreislauf aufbereitet werden.
Datenlöschung ist kein Wort, sondern ein technisch definiertes Verfahren. Wir arbeiten nach den vier maßgeblichen Regelwerken — je nach Anwendungsfall einzeln oder kombiniert.
Die Technische Leitlinie zur sicheren Löschung magnetischer Datenträger. Legt fest, welche Verfahren für welche Vertraulichkeitsstufe zulässig sind — vom Single-Pass für "offen" bis zum kombinierten Verfahren für "vertraulich" und höher.
Definiert softwaregestützte Löschverfahren als Anhang zur DIN 66399 (bekannt für die Sicherheitsstufen 1–7 bei physischer Vernichtung). Legt Anforderungen an Überschreibmuster, Verifikation und Dokumentation fest.
Guidelines for Media Sanitization. Der internationale Standard, gültig für HDDs, SSDs, mobile Geräte, Cloud-Storage. Unterscheidet Clear, Purge, Destroy — wir liefern Clear und Purge.
Das "Recht auf Löschung" (Right to Erasure). Verpflichtet Verantwortliche, personenbezogene Daten unwiderruflich zu entfernen — inklusive Backups und Redundanzen. Unser Protokoll liefert den Nachweis für Auditoren.
Was Sie brauchen, hängt von Datenklassifizierung und Weiterverwendung ab. Beide Wege sind DIN 66399-konform. Beide sind nachweispflichtig. Der Unterschied: Bleibt die Hardware am Leben — oder nicht?
Wir wählen das Verfahren abhängig von Datenträger-Typ, Vertraulichkeitsstufe und Weiterverwendung. Häufig ist ein einzelnes Verfahren genug — bei sensitiven Daten kombinieren wir zwei Ansätze.
Kompletter Datenträger wird einmal mit Nullen (oder einem definierten Muster) überschrieben. Schnellstes Verfahren, ausreichend für nicht-vertrauliche Daten (z. B. interne Rechner ohne besonderen Schutzbedarf, öffentliche Kioskgeräte).
Datenträger wird mehrfach überschrieben — z. B. mit dem DoD-5220.22-M-Muster (drei Pässe: 0x00, 0xFF, Random) oder mit dem strengeren Gutmann-Verfahren. Der etablierte Standard für vertrauliche Daten auf klassischen Magnetplatten.
Bei modernen Self-Encrypting Drives (SEDs) und SSDs mit Hardware-Verschlüsselung wird der Media-Encryption-Key gelöscht. Ergebnis: Milliarden verschlüsselte Bits bleiben — aber der Schlüssel ist weg. Extrem schnell, ideal für SSDs (dort ist klassisches Overwrite unzuverlässig).
Verwendet den ATA-Standardbefehl "SECURITY ERASE UNIT", der direkt in der Firmware des Datenträgers implementiert ist. Löscht auch reservierte Bereiche (HPA, DCO, Reallocated Sectors), die klassisches Overwrite nicht erreicht. Optimal für sowohl HDD als auch SSD.
Ein Datenträger lässt sich nicht mehr ansteuern? Kein Problem: Wir kombinieren softwarebasierte Löschung (soweit möglich) mit physischer Vernichtung für die betroffenen Sektoren. Häufigster Anwendungsfall: SSDs mit toten Controllern, RAID-Platten mit Firmware-Defekt.
Für jeden Datenträger-Typ das passende Verfahren. Nicht jede Methode funktioniert bei jedem Medium — SSDs verlangen z. B. andere Techniken als klassische HDDs.
Klassische Magnetplatten, wie sie in Servern, Desktops und älteren Notebooks stecken. Klar definierte Sektoren, gut überschreibbar.
Wear-Leveling und interne Neuzuordnung machen klassisches Overwrite unzuverlässig. Wir setzen auf firmware-native Verfahren.
Kleine Kapazität, häufig ohne Firmware-Löschbefehl. Wir überschreiben vollständig und lesen anschließend zur Verifikation aus.
Herstellerseitige Factory Reset-Verfahren nutzen bei modernen Geräten (iOS, Android ≥ 6) bereits Crypto-Erase. Wir triggern das kontrolliert und verifizieren.
Enterprise-Löschung mit parallelem Wipe mehrerer Platten gleichzeitig. Vollständiges Reporting je Slot / je Seriennummer. Auf Wunsch mit Aufbewahrung des Chassis.
CDs, DVDs, Blu-Rays lassen sich nicht softwarebasiert löschen — die Daten sind physisch eingebrannt. Für diese Medien empfehlen wir die Datenvernichtung.
Vom ersten Datenträger bis zum unterschriebenen Löschzertifikat: Ein klar strukturierter Prozess mit lückenloser Dokumentation.
Inventarisierung mit Seriennummern, Typ, Kapazität, geforderter Vertraulichkeitsstufe.
Abholung oder Anlieferung in versiegelten Behältern. GPS-getrackt bei sensiblen Ladungen.
Verfahren nach Datenträger und Vertraulichkeit — automatisiert, parallelisiert, protokolliert.
Read-Back-Test bestätigt: Muster liegt vor, keine Rest-Daten mehr lesbar. Automatisch dokumentiert.
Löschzertifikat pro Datenträger. Rückgabe der wiederverwendbaren Hardware oder Weitergabe an Refurbishing.
Jeder gelöschte Datenträger bekommt sein eigenes Löschzertifikat — mit allen Informationen, die Auditoren, Datenschutzbeauftragte und Aufsichtsbehörden verlangen. Revisionssicher archiviert. 10 Jahre.
Jedes Zertifikat ist so aufgebaut, dass es Audit-Anfragen ohne Rückfragen beantwortet — und Aufsichtsbehörden im Ernstfall lückenlose Nachweisführung ermöglicht.
Zwei Wege zur zertifizierten Datenlöschung — je nach Menge, Sensibilität und Ihren Compliance-Anforderungen. Beide mit lückenlosem Nachweis.
Sagen Sie uns, was Sie haben (Typ, Anzahl, Vertraulichkeitsstufe) — wir empfehlen das passende Verfahren, kalkulieren transparent und melden uns innerhalb von 24 Stunden. Kein Sales-Theater. Ehrliche Einschätzung.